Zeigt alle 6 Ergebnisse


Als Folienmaterialien werden PVC (Polyvinylchlorid) und PP (Polypropylen) verwendet. Sowohl PP als auch PVC eignen sich hervorragend zum Einsatz als Werkstoff für Packband. Der größte Qualitätsunterschied zwischen PP und PVC liegt in der Anwendung bei sehr niedrigen Temperaturen. PVC haftet hier besser und länger als Packbänder mit einer PP Trägerfolie.Umwelttechnisch betrachtet sind nur PVC-Klebebänder bedenklich, da die Entsorgung der Trägerfolie kritisch ist. PVC - Das Material ist besonders widerstandsfähig und formbar und eignet sich daher sehr gut als Klebeband. Durch diese Eigenschaften eignet sich PVC-Packband daher ideal für sehr schwere Kartonagen. Als Kleber wird standardmäßig Naturkautschuk eingesetzt. PP - Bei den weniger kritischen PP-Klebebändern wird oftmals eine Acrylatdispersion als Haftklebmasse verwendet. Eine andere umweltfreundliche Technik ist der Einsatz von Hotmelt-Klebmassen. Diese Klebebänder sind zwar deutlich billiger herzustellen, da aber in der Regel dünne Träger verwendet werden und die Dicke der Klebschicht geringer ist, lässt oft die Verklebungssicherheit zu wünschen übrig. Bänder mit Hotmelt-Klebmassen haben darüber hinaus die Eigenschaft, ein lautes und störendes Ablaufgeräusch zu entwickeln. Beim Abrollen von Klebeband kann es zu enormen Abrollgeräuschen kommen. Durch das Abrollen entstehen Schwingungen und Vibrationen. Die Klebemasse löst sich von der eingelegten Rolle ab. Vor allem kostengünstige Klebebänder weisen dieses Phänomen auf. Mittlerweile werden die besseren Bändern mit Low-Noise oder leise abrollend gekennzeichnet. Generell sind PP- lauter als PVC Packbänder.